Die
Girl Group Dream hat sich in den Jahren seit der Gründung
im Jahr 2000 zu einem der bekanntesten J-Pop Acts in Japan
gemausert. Zur Connichi hat Anime Records ihre CD in Deutschland
veröffentlicht.
Das Label avex veranstaltete 1999 ein Riesen-Casting
namens 'avex dream 2000'. J-Pop Grössen wie Ayumi Hamasaki
und BoA sind bei avex unter Vertrag.
Die Gewinnerinnen des Castings waren Yu Hasebe,
Kana Tachibana und Mai Matsumuro. Ihre erste Single, die sie
als Dream veröffentlichten, hiess 'movin´on'. Ihre
sechste Single 'My will' wurde das Ending von Inu Yasha, was
Yu und Kana sehr gefreut haben dürfte, da sie beide Inu
Yasha Fans sind.
Mai Matsumuro hat mittlerweile eine Solokarriere
gestartet. Dafür kamen fünf weitere Mitglieder dazu.
Im Moment besteht Dream aus Erie Abe, Aya Takamoto, Mami Nakajima,
Shizuka Nishida, Kana Tachibana, Yu Hasebe und Sayaka Yamamoto.
Auf der Connichi hatte die Presse, aber auch
die Fans die Möglichkeit Fragen an Yu und Kana von Dream
zu richten.
Promotion Video Movin' on von Dream
Yu und Kana waren selbst überrascht,
dass so viele Zuschauer zu den beiden Konzerten in Kassel
erschienen. Und auch die Autogramm- und Fragestunden waren
gut besucht. Trotzdem fanden die beiden etwas Zeit, um in
Kassel shoppen zu gehen.
Nach
eigener Aussage wollen die beiden unbedingt wieder nach Deutschland
und auch auf die Connichi kommen. Allerdings hätten sie
dann gerne etwas mehr Zeit für private Erkundungen.
Nicht nur bei ihrem Deutschlandbesuch haben
die beiden wenig Zeit. Der Alltag in Japan ist für die
beiden auch sehr hektisch. Sie haben schon mit der Arbeit
an der neuen Dream-CD begonnen, die im Winter in Japan veröffentlicht
wird. Yu ist neben der Arbeit bei Dream ausserdem auch Schauspielerin.
Ein
grosses Vorbild für Kana und Yu ist Namie Amuro. Yu hatte
schon früh den Wunsch die Leute so zu begeistern, wie
es Namie kann. Allerdings hätte sie ihre Gesangskarriere
nicht gestartet, wenn sie bei ihrem ersten und einzigen Casting
erfolglos geblieben wäre.
Dream macht J-Pop vom Feinsten. Von Dancetracks
bis Baladen ist alles vertreten. Die Melodien sind eingängig
und obwohl auf 777 Best of Dreams alle Stücke englische
Titel haben wir ausschliesslich japanisch gesungen.
Sowohl für Dream als auch für die
J-Pop Fans in Deutschland war der Besuch der beiden eine Bereicherung
und wir können alle hoffen, dass Anime Records mehr solcher
Acts nach Deutschland holt.